Alles, was Sie vor dem Kauf einer PV-Anlage wissen möchten.
Eine typische Hausanlage (8–12 kWp) kostet zwischen 12.000 und 20.000 Euro inkl. Montage, Wechselrichter und Netzanmeldung. Mit Stromspeicher kommen je nach Kapazität weitere 4.000–10.000 Euro hinzu.
Nach Abzug der EAG-Bundesförderung (bis zu 1.800 €) sinkt der Eigenanteil erheblich. Die Amortisationszeit liegt bei einem Einfamilienhaus typisch zwischen 8 und 12 Jahren.
Ja. Viele Banken bieten zinsgünstige Energiespar-Kredite an (z.B. über die aws oder die Hausbank). Zusätzlich gibt es in Österreich spezielle Klimaschutzkredit-Programme. Wir beraten Sie gerne, welche Option für Ihren Fall am sinnvollsten ist.
Bei einem durchschnittlichen Haushalt (Jahresverbrauch ca. 4.000–5.000 kWh) mit einer 10 kWp Anlage und 10 kWh Speicher amortisiert sich die Anlage nach 9–11 Jahren. Die Module haben eine Lebensdauer von 25–30 Jahren – der Gewinn der restlichen Jahre ist also reiner Spareffekt.
In der Regel ja. Optimal sind Süd-, Südost- oder Südwestausrichtungen mit einer Neigung von 25–40°. Aber auch Ost-West-Anlagen oder Flachdächer sind möglich. Wir führen eine kostenlose Dachanalyse durch – inkl. Verschattungsberechnung per Satellitenbild.
In Niederösterreich sind PV-Anlagen auf Einfamilienhäusern bis zu einer bestimmten Größe genehmigungsfrei. Ausnahmen gelten für denkmalgeschützte Gebäude oder bestimmte Ortsbildschutzgebiete. Wir klären das für Sie vorab mit der Gemeinde.
Als Faustregel gilt: 1 kWp pro 1.000 kWh Jahresverbrauch. Ein Haushalt mit 4.000 kWh/Jahr benötigt etwa 4–6 kWp. Mit Wärmepumpe oder E-Auto empfehlen wir 10–15 kWp. Wir dimensionieren die Anlage individuell auf Basis Ihrer Stromrechnung.
Die Montage selbst dauert bei einem Einfamilienhaus 1–2 Tage. Von der ersten Anfrage bis zur Inbetriebnahme (inkl. Netzanmeldung und Förderantrag) kalkulieren Sie bitte mit 4–8 Wochen. Im Sommer kann es etwas länger dauern, da die Nachfrage hoch ist.
Der Bund fördert über die OeMAG mit bis zu 1.800 € Investitionszuschuss (150 €/kWp, max. 12 kWp) für Privatpersonen. Das Land NÖ bietet in manchen Jahren zusätzliche Landesförderungen – derzeit pausiert, wir halten Sie auf dem Laufenden. Betriebe können zusätzlich über die aws oder den Klima- und Energiefonds fördern lassen. Mehr Details auf unserer Förderungsseite.
Ja, das ist Teil unseres Service. Wir reichen alle Förderanträge für Sie ein und begleiten Sie durch den gesamten Prozess – von der Antragstellung bis zur Auszahlung. Kein Mehraufwand für Sie.
Bei Schnee produzieren die Module keinen Strom, Schnee schmilzt aber bei leichtem Sonneneinfall schnell ab. Bei Bewölkung arbeiten Module noch mit 10–30 % der Nennleistung – Diffuslicht reicht aus. In Österreich werden trotz Jahreszeiten durchschnittlich 950–1.150 kWh pro kWp erzeugt.
PV-Anlagen sind sehr wartungsarm. In der Regel reicht eine jährliche Sichtprüfung und gelegentliches Reinigen der Module (einmal alle 2–3 Jahre genügt oft der Regen). Wir bieten optionale Wartungsverträge mit Remote-Monitoring an – so sehen wir online, ob alles normal läuft.
Standard-PV-Anlagen schalten sich bei einem Netzausfall automatisch ab (gesetzliche Vorschrift zum Schutz der Netzmonteure). Wenn Sie im Blackout weiter Strom haben möchten, benötigen Sie ein System mit Notstromfunktion – entweder über einen Hybrid-Wechselrichter mit Speicher oder ein separates Notstromaggregat. Mehr dazu: Notstromsysteme.
Wir beraten Sie persönlich und kostenlos – telefonisch oder vor Ort.